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Kuratorium
Gedenkstätte Ernst Thälmann
Hamburg

Das Gebäude der Gedenkstätte

Gedenktafel

Tarpenbekstr. 66 -Ernst-Thälmann-Platz-
20251 Hamburg
Tel. 040-474184 auch Anrufbeantworter
Fax 040-46090323

 

Öffnungszeiten: Mo.14 bis 18 Uhr, Di.+Mi. 10-13, Do.13-17 Uhr, Fr. 10 bis 17 Uhr,

Sa. von 10 bis 13 Uhr Öffnung auch nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

 

 

 

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Impressum

 

thaelmann_plakat

Die Dokumentation  vom 125.Geburtstag  Ernst Thälmanns kann gegen einen Kostenbeitrag von 2 € und Porto bei uns bestellt werden, (Post oder E-Mail),

 oder einfach bei uns in der Gedenkstätte abgeholt werden !

                             Neues aus der GET:

Vorstand des Kuratoriums beschließt einstimmig Unterstützung des  Aufrufs der IROKK(Initiative zur Rehabilitierung der Opfer des kalten Krieges) zur Aufhebung des KPD- Verbots.

Wortlaut hier:

kpd-verbotsurteil-aufheben.pdf

herunterladen---unterschreiben---oder---unterschreiben                              lassen---wegschicken----

NEU:

Der Thälmann-Blog

hier klicken:

http://thaelmann-blog.blogspot.com

Den  RUNDBRIEF 2013

hier herunterladen

----NEU---NEU----

Den  neuen  RUNDBRIEF 2014

   hier herunterladen

              oder in der Gedenkstätte abholen                  

WICHTIG:

Wir arbeiten in der Gedenkstätte alle ehrenamtlich,

es kann  auf Grund von Krankheit oder Urlaub

zu Problemen mit der Einhaltung der Öffnungszeiten kommen.

Einfach vor dem Besuch  anrufen oder eine Mail schicken !

 

  TERMINE:

Am 18. August dieses Jahres jährt sich zum siebzigsten Mal der Tag, an dem Ernst Thälmann nach über elfjähriger Einzelhaft, auf direkten Befehl von Himmler und Hitler, vor dem Krematorium des KZ Buchenwald hinterrücks ermordet wurde.

Aus diesem Anlaß werden wir in Hamburg, Dresden, Stralsund, Magdeburg,  und anderen Städten der BRD 

sowie in der Mahn-und Gedenkstätte Buchenwald

 mit  

regionalen und in Berlin mit einer zentralen am

Veranstaltung Ernst Thälmann gedenken.

In Hamburg

wird die Gedenkstätte ab 10 Uhr geöffnet sein,

im Laufe des Tages gibt es Möglichkeiten zum Gespräch mit älteren und jungen Genossinnen und Genossen, und Mitarbeitern der Gedenkstätte.

Wir zeigen Filme und Bilder, Arbeiterlieder von Band und Gitarre.

Die Genossinnen und Genossen  von DIDF haben ihre Unterstützung zugesagt.

Um 17 Uhr Kundgebung mit Reden von Vertretern

befreundeter Organisationen

Kranzniederlegung an der Gedenktafel vor dem Haus.

Danach Kulturprogramm in der Gedenkstätte.

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Am 23. August auf nach Berlin !

Auf Initiative der Gedenkstätte Ernst Thälmann Hamburg  entstand

folgender

gemeinsamer Aufruf :

Wir rufen alle fortschrittlichen Kräfte auf:

Kampf dem neu aufkommenden Faschismus und der Kriegsgefahr !

Schluss mit Geschichtsumschreibung und Geschichtsklitterung! Keine Umbenennungen von Straßen, Plätzen und Einrichtungen, die nach antifaschistischen Widerstandskämpfern benannt sind!

Schluss mit der modernen Denkmalstürmerei!


Schluss mit der Verteufelung des kommunistischen und antifaschistischen Widerstands!


Am 18. August dieses Jahres jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem Ernst Thälmann, nach über elfjähriger Kerkerhaft, in Buchenwald hinterrücks ermordet wurde. 47 jährig, wurde er am 3. März 1933 in Berlin durch Verrat von Faschisten verhaftet, am 17. August 1944 von seinen Mördern aus der Bautzener Zelte geholt und ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar überführt und in den Morgenstunden des 18. August 1944 auf Befehl Hitlers erschossen. Thälmann hat kein Grab, seine Asche wurde vor dem Krematorium verstreut. Seine Ermordung fand in der bundesdeutschen Justiz bis heute keine Sühne. In der internationalen Solidaritätsbewegung für seine Freilassung und für die Opfer des Faschismus wurde sein Name zu einem Symbol für eine unbeugsame Haltung gegenüber dem Faschismus. Ernst Thälmann, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands und Vorsitzende des Rot Front-Kämpferbundes, war vor und während seiner Haftzeit weltweit bekannt und geschätzt. Er konnte wie kein anderer mit einfachen und klaren Worten den Zusammenhang von Kapitalismus, Faschismus und Krieg darstellen. Dafür hassten und hassen ihn seine Feinde, auch heute noch.

Ermordet haben sie ihn, aber die Ideale, für die Ernst Thälmann stand, sind unsterblich!

Die Erinnerung an den kommunistischen Widerstand und die Widerstandskämpfer aus der Arbeiterbewegung soll aus den Köpfen der Menschen gelöscht werden. Heute werden Straßen, Schulen und Plätze, die nach ihm und anderen Antifaschisten benannt wurden, umbenannt, Denkmäler geschleift oder, wie in Ziegenhals, Gedenkstätten zerstört oder „umgewidmet". Auch in Berlin ist das Ernst-Thälmann-Denkmal durch Spekulanten, in Zusammenarbeit mit Bezirkspolitikern, vom Abriss bedroht, trotz zahlreicher Beteuerungen, trotz des Denkmalschutzes. Beschlossenen Sache scheint eine Kommentierung des Denkmals durch eine Info-Tafel, zu sein; im Gespräch sind Umgestaltungen des Denkmal-Areals mit antikommunistischer „Beschallung“ durch Lautsprecher. Wir müssen wachsam bleiben und für eine würdige Erinnerung an Ernst Thälmann eintreten.

Für den Mord an Ernst Thälmann, den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands und des Roten Frontkämpferbundes, für den Mord an Tausenden seiner Kampfgenossinnen und -genossen gibt es kein Vergeben, kein Vergessen.


Die Toten des faschistischen Terrors, des Massenmords an den Juden, Sinti und Roma in Europa, die Millionen Kriegsopfer, insbesondere die der Völker der Sowjetunion, sind uns stets Mahnung, um unermüdlich gegen Faschismus und Krieg zur Tat zu schreiten. Die Machtübergabe an Hitler am 30. Januar 1933 war möglich geworden durch die Verflechtungen von Teilen des deutschen Kapitals, des Militärs, der Polizei und der Justiz mit den Nazis. Sie war auch möglich geworden, da die Einheit alter Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Einheit der Arbeiterklasse nicht hergestellt werden konnte. Seit 1990 werden in Deutschland fortgesetzt Morde durch Nazis verübt. Nicht erst die NSU-Morde haben gezeigt, welches Ausmaß an Brutalität der faschistische Terror in Deutschland wieder erreicht hat. Möglich war dies durch die Verstrickungen der deutschen Geheimdienste, insbesondere des sogenannten Verfassungsschutzes (VS), mit Nazis und Nazi-Terroristen. Was uns an Aufklärung präsentiert wird, ist nur die Spitze des Eisbergs. Wir fordern daher die lückenlose Aufklärung der NSU-Morde; Bekanntgabe aller NSU-Mitglieder und des Umfangs der Zusammenarbeit und der staatlichen Finanzhilfen für braune Strukturen und Parteien (NPD) mittels „V-Männer" durch Polizei und den Geheimdiensten BND, MAD und VS. Beim Anblick dieser Eisbergspitze wird auch deutlich: Die Forderungen nach Auflösung des VS und ein NPD-Verbot können daher nur ein Anfang sein. Ein Anfang, um die Position von uns Antifaschistinnen und Antifaschisten zu stärken - in einem Land, in dem die Schwarz-Braunen behaupten, sie seien politische „Mitte" und der Staat beim Kampf gegen Rechts versagt, weil Links mit Rechts gleichgesetzt wird. Daher: Nur gemeinsam können wir Antifaschistinnen und Antifaschisten den braunen Schlägern und Mördern, ihren Förderern und Nutznießern etwas entgegensetzen! Die kontinuierlichen und entschlossenen antifaschistischen Proteste und Blockaden wie bspw. in den vergangenen Monaten gegen die Nazi-Umtriebe in Dresden, Berlin, Cottbus oder Pforzheim sind Beispiele der Erfolge, die wir erzielen können, wenn wir uns nicht spalten lassen. Wir rufen auf: Gemeinsam sind wir stark gegen Faschisten und Reaktion! Weg mir der Totalitarismus-und Extremismustheorie, der Formel „Rechts gleich Links", gegen Verharmlosung des Faschismus und Kriminalisierung des Sozialismus! Das Europa der Banken und Konzerne, konkret die Politik des deutschen Imperialismus, hat eine Reihe von Ländern - Griechenland, Portugal oder Spanien - in den Ruin getrieben. Die Bevölkerung, die Werktätigen dieser Länder bezahlen diese Krise des Kapitals. Gleichzeitig wachsen faschistische Bewegungen, wie in Griechenland die sog. „Goldene Morgenröte" oder erzielen Wahlerfoige wie in Frankreich die Front National. Die jüngsten Vorgänge in der Ukraine lassen uns aufhorchen. Ein Putsch, ein „regime change", in Auftrag gegeben von den Großmächten Deutschland, Frankreich und den USA gestützt auf Faschisten und Antisemiten, die uns als „Opposition" ausgegeben werden. Diese offene Provokation gegenüber Russland ist ein Spiel mit dem Feuer. Stoppt den imperialistischen Raubzug gegen Jugoslawien, Somalia, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali, Ukraine. Setzen wir den imperialistischen Kriegsbrandstiftern unseren Internationalismus in Wort und Tat entgegen' Der Hauptfeind steht im eigenen Land: Krieg dem Krieg! Wir nehmen den 70. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns zum Anlass, um jener Menschen zu gedenken, die Opfer faschistischer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt wurden.


Wir rufen daher gemeinsam zu folgenden Veranstaltungen für Samstag, den 23. August 2014 in Berlin auf:

Stände der Organisationen vor dem Ernst-Thälmann Denkmal          ab 10 Uhr,


10 Uhr bis 12 Uhr Konferenz: „Im Kampf um antifaschistische Einheit-

Spaltung durch Extremismus-und Gleichsetzungstheorien - gestern und heute!“ Ort: Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstr. 28, Berlin), Rosa-Luxemburg-Saal

12  Uhr bis 13 Uhr Kranzniederlegung an der Gedenktafel für                          Ernst Thälmann                                                                                                              Ort: Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstr. 28, Berlin) 13  Uhr bis 14 Uhr Demonstration zum Ernst-Thälmann-Park: „Im Gedenken an die Kämpfer gegen Faschismus und Krieg!

Danach:  Kundgebung vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal    Ort: GreifswalderStr.,

Mit Egon Krenz, Torsten Schöwitz (KPD),Ellen Brombacher (KPF in der Linkspartei), Hans-Peter Brenner (DKP), Heinrich Fink (WN/BdA) und Vertretern von TKP 1920, SJD-Die Falken, Antifaschistische Aktion Burg, Kurdischer Volksrat, Hope not Hate, KP Britain, KP Portugal und Anderen

Spendet für den Erhalt der Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg

Konto: Postbank Hamburg

IBAN: DE98 2001 0020 0133 7372 04

BIG: PBNKDEFF

Wir bitten alle, uns bei der Mobilisierung zu helfen.

Unterstützt alle den Aufruf. Stände am Thälmann-Denkmal sind willkommen! Bitte um Voranmeldung. Nehmt an den Aktionen, an der Demonstration teil. Informiert Freund/-innen und Genossinnen, bringt Schilder, Transparente, Blumen und Fahnen mit!

Mail: kuratorium@thaelmann-gedenkstaette.de oder vorstand@etg-ziegenhals.de


Vera Dehle-Thälmann (Enkelin von Rosa und Ernst Thälmann), Kuratorium „Gedenkstätte Ernst-Thälmann" e.V. Hamburg, Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte" e. V., Ziegenhals, Revolutionärer Freundschaftsbund (RFB), e. V., Aktionsbündnis Thälmann-Denkmal, Berlin

 


        

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thaelmann-Kopf

 

 

kuratorium@gedenkstaette-ernst-thaelmann.de